22. November 2010
Es freut mich sehr, dass die iPhone und iPad Applikation E-Guide Finanzplatz Zürich, welche ich für die LerNetz AG im Auftrag des Vereins Jugend und Wirtschaft umsetzen durfte, anlässlich der WORLDDIDAC in Basel die Goldene Maus der Milton Ray Hartmann-Stiftung gewann. Die App wurde als beste mobile Applikation im Bildungsbereich des Jahres 2010 ausgezeichnet.
Mehr Informationen zur Auszeichnung:
28. Januar 2010
Ich gebe ja zu, ich erlag ebenfalls dem Hype um die “neue Kreation” aus dem Hause Apple, obwohl mir die übliche Gerüchtekocherei im Vorfeld ziemlich auf die Nerven gingen.
Nun denn, der iPad ist da und es ist bekanntlich nur ein iPod Touch XXL. Für mich ist es in dieser Form (mit dem iPhone OS) komplett nutzlos und werde es mir aus folgenden Gründen nicht zulegen:
- Kein Multitasking: Wie beim iPhone nur eine App gleichzeitig bedienbar.
- Kein Flash: Es ist bekannt, dass Apple gerne die Kontrolle über Flashinhalte haben möchte und HTML5 (welches Videoeinbindung direkt unterstützt) breitet sich aus, trotzdem ein klares No-Go.
- Kein anständiges Dateimanagement: Produktives Arbeiten ist (ausser vielleicht für Extrem-Cloudworker) praktisch ausgeschlossen.
- Kein selbständiges Gerät: Der iPad ist nicht als eigenständiges Gerät nutzbar. Er hat keine USB-Ports (kein Drucken, Scannen, Daten auf USB-Stick kopieren, kein anständiger Datenaustausch), keine SD-Slots für externe SD-Disks, ein externer Bildschirm kann nur mit einem proprietären Dock angeschlossen werden und Inhalte des iPads müssen mit einem Laptop/Computer synchronisiert werden, wie beim iPhone.
- Für mich persönlich vielleicht weniger wichtig, aber totzdem störend: Wieder 4:3-Bildschirm, statt dem mittlerweile gewohnten und geschätzten 16:9-Widescreen, keine Kamera/Webcam und obwohl Jobs von HD sprach: keine Full-HD Unterstützung, da Auflösung zu klein.
Grundsätzlich also ein Medienkonsumgerät in einer für Filme, Zeitungen und Bücher anständigen Grösse. Im Vergleich zum iPhone aber zu gross für den Hosensack, man muss also eine Tasche dabei haben für den iPad. Und wenn unserein ohnehin eine Tasche mitführt, trage ich gerne 1kg mehr Gewicht und habe mit meinem Macbook ein vollfunktionales Medienkonsumgerät UND Arbeitsgerät dabei.
Mit dem iPad geht Apple meiner Meinung nach einen weiteren Schritt Richtung “Closed Computing”. Sie wollen alles unter Kontrolle haben. Um Applikationen für den iPad zu entwickeln ist man im Vergleich zum OS X extremen Einschränkungen ausgesetzt. Mac-Jünger mögen sagen: “Es funktioniert dafür alles und ist übersichtlich!” Nerds meinen dazu: “Dann jailbrake den iPad doch einfach!” Aber sind wir ehrlich: Beides hat Nachteile und ist nicht wirklich eine Lösung.
Und à propos iPad ist perfekt fürs Buchlesen: Erstens ist die Auswahl des Bookstores im Vergleich zu Amazon noch winzig und zweitens lese ich lieber ein richtiges Buch, auch um mal den/das Laptop/iPhone weglegen zu können.
27. Januar 2010
Da ein Blog ohne Kommentarfunktion, irgendwie doch kein Blog ist, habe ich trotz anfänglicher Skepsis das Disqus-Kommentarsystem in meinen Blog eingefügt.
Der grosse Vorteil: Die Leser können Kommentare auch mit ihrem Facebook-, Twitter- oder OpenID-Benutzer erfassen.
Nachteil: Die Performance des Blogs wird beeinträchtigt, hoffe aber nicht allzu sehr.
Nun denn, ich freue mich künftig auf Feedback zu meinen Beiträgen und wer weiss, vielleicht baue ich später auch noch dwornis tolle “I like”-Buttons ein.